Ott-Orgel (1956-2011)

Foto: Michael Merkel

Diese Orgel wurde von Paul Ott in zwei Abschnitten erbaut. 1956 wurden Hauptwerk, Brustwerk und Pedal errichtet und 1963 wurde das Rückpositiv ergänzt.

Die mechanische Schleifladen-Orgel im neobarocken Stil besaß 40 klingende Register auf 3 Manualen und Pedal. Bemerkenswert sind die fehlenden Koppeln ins Pedal und das dadurch sehr groß ausgebaute Pedal mit den meisten Registern in einem Werk.

Nach vielen Überlegungen und intensiver Beratung mit Sachverständigen und Orgelbauern, haben sich Abt, Prior und Konvent des Kloster Loccum dafür entschieden, die Orgel durch einen Neubau zu ersetzen.

Disposition der Ott-Orgel 1963

Pedal

Hautwerk Rückpositiv Brustwerk
Prinzipal 16' Quintade 16' Gedackt 8' Spitzgedackt 8'
Subbass 16' Prinzipal 8' Prinzipal 4' Rohrflöte 4'
Oktave 8' Rohrflöte 8' Koppelflöte 4' Nasat 2 2/3'
Gedackt 8' Oktave 4' Oktave 2' Waldflöte 2'
Oktave 4' Gemshorn 4' Gemshorn 2' Oktave 1'
Gemsflöte 1' Quinte 2 2/3' Quinte 1 1/3' Terzian 2f.
Mixtur 4-5f. Oktave 2' Sesquialter 2f. Zimbel 3f.
Zimbelbass 3f. Mixtur 6-8f. Scharf 4-6f. Vox humana 8'
Posaune 16' Terzzimbel 3f. Dulzian 8'  
Trompete 8' Trompete 16'    
Trompete 4' Trompete 8'    
Cornett 2'   Tremnulant Tremulant
keine Pedalkoppeln   Koppel RP/HW Koppel BW/HW